Direkt zum Inhalt

Manchmal hab ich das TOMMYTINITUS

Gespeichert von Streubel am Mo., 22.01.2024 - 10:49

 

Ihr alle kennt wahrscheinlich den Herrn Hartmann, jeder hat ihn mal gesehen, oder mit ihm geredet. Er wirkt nett und sympathisch. Für dieses Interview treffe ich ihn in seinem Büro.

Hallo Tommy. Wolltest du schon immer Jugendsozialarbeiter werden?

Ich wollte eigentlich erst Lehrer werden und dann hab ich irgendwann keine Lust gehabt in der Schule zu arbeiten, hab dann Soziale Arbeit studiert um dann noch was mit Kindern zu machen und dann hab ich noch eine andere Arbeitsstelle gehabt in einem Jugendzentrum. Dann bin ich wieder zurück an die Schule gegangen und bin Jugendsozialarbeiter geworden, also nein, ich wollte nicht schon immer Jugendsozialarbeiter werden.

Wie kamst du auf diesen Beruf?

Ich wollte immer was mit Menschen machen. Das war immer mein Plan, deswegen auch Lehramt. Dann war mir das System Schule in der viele Menschen arbeiten zu eng. Das heißt man muss ja auch bestimmte Dinge jeden Tag leisten und machen und das war mir halt zu eng. Ich wollte freier arbeiten und deswegen bin ich Jugendsozialarbeiter geworden.

Was macht dir am meisten am Beruf Spaß?

Mir macht die Arbeit mit Jugendlichen sehr viel Spaß Und zu gucken wie die sich entwickeln. Manche der Schüler kenne ich seit sie sieben sind und heute sind die alle 15 oder 16 und das ist schon schön.

Was ist nervig an deiner Arbeit?

Dass so oft mein Name gerufen wird, das ist das nervigste. Viele Leute sagen Herr Hartmann, manche auch Tommy, das passiert sehr oft am Tag das sollte man zählen, das wäre schon spannend und es ist ja ok, aber manchmal nervts und manchmal, wenn ich nach Hause komm, hab ich das Tommytinitus. So nenn ich das, also das ist so ein Pfeifen. Ich kann meinen Namen einfach nicht mehr hören.

Das wars mit dem Interview. Dankeschön!